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Psychotherapie in Köln: psychoanalytisch und tiefenpsychologisch fundiert

Was ist psychodynamische Psychotherapie?

Die psychodynamischen Verfahren – also die tiefenpsychologisch fundierte und die analytische Psychotherapie – gehen beide davon aus, dass psychische Beschwerden und Symptome mit prägenden Erfahrungen zusammenhängen, die so konflikthaft, schmerzlich oder überfordernd waren, dass sie ins Unbewusste verdrängt werden.

Manchmal handelt es sich dabei um schwierige Beziehungserfahrungen. Manchmal sind es sogar sehr frühe Bindungserfahrungen, die sprachlich gar nicht erinnerbar sind und dennoch wichtige Spuren hinterlassen haben. Und manchmal sind es sogenannte transgenerationale Erfahrungen, die die Dynamik von Familien und Systemen prägen und über Generationen weitergegeben werden.

Im weiteren Leben können solche unbewussten Themen wieder angerührt werden und zu Symptomen führen – wie eine Art Kompromiss, der zunächst zeigt, dass etwas ins Ungleichgewicht geraten ist, ohne dass der eigentliche, oftmals ängstigende oder schwer auszuhaltende Konflikt dahinter bewusst werden muss.

Ziel der psychodynamischen Psychotherapie ist es, sich genau diesen Themen anzunähern, damit sie bearbeitet und integriert werden können und das Symptom schrittweise abklingen kann. Die tiefe Auseinandersetzung mit sich erlaubt es, die Beziehung zu sich selbst und anderen zu verändern, innere Freiheit und autonome Entscheidungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Dazu möchte ich Ihnen einen Raum bieten, in dem auch ängstigende, beschämende oder schwierig erlebte Themen und Gefühle gemeinsam ausgehalten werden.

Wie sich die analytische und die tiefenpsychologische Psychotherapie voneinander unterscheiden, erfahren Sie auf den nächsten Seiten. Welches Verfahren besser zu Ihnen passt, entscheiden wir gemeinsam im Verlauf der ersten Sitzungen – ich berate Sie hierzu gern.

Detail der Praxisräume in Köln: Beistelltisch mit Keramikschale, Leinenvorhang und Liege
Der Altbau am Hohenzollernring 28, Ecke Ehrenstraße in Köln, mit dem Café Il Barista im Erdgeschoss
Die Liege in der Praxis in Köln: Holzgestell mit heller Auflage, Kissen und Wolldecke, daneben eine Pflanze am Fenster
Zwei Sessel in der Praxis in Köln, dazwischen ein Beistelltisch mit Lampe und Blumen

Behandlungsspektrum

In meiner Praxis biete ich Psychotherapie ab 18 Jahren für folgende Symptombilder an:

  • Allgemeine psychische Probleme und Lebensberatung
  • Anpassungsstörungen nach belastenden Lebensereignissen wie Trennung, Tod oder Jobverlust
  • Angst und Phobien
  • Bindungsprobleme und Bindungstraumatisierungen
  • Depression
  • Essstörungen
  • Akute Belastungen und Krisen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Psychosomatische Beschwerden
  • Sexualität
  • Schlafstörungen
  • Stress, Burnout und Mobbing
  • Trauer
  • Zwänge

Weitere Themen, mit denen Sie sich an mich wenden können sind z. B.: Bindungsprobleme, wiederholte Paarkonflikte, Perfektionismus, Entscheidungs- und Orientierungsprobleme, Stress oder auch ganz diffuse, unerklärliche Gefühle von Unstimmigkeit, Leere oder Unzufriedenheit.

Im Zentrum steht dabei nicht das Symptom, sondern Sie mit Ihrem individuellen Erleben und Ihrer Geschichte.

Wie unterscheidet sich Psychotherapie von Beratung?

Eine Psychotherapie ist dann angezeigt, wenn die vorliegenden Symptome die diagnostischen Kriterien gemäß ICD-10 erfüllen. Nur in diesem Fall erstatten die genannten Kostenträger die Kosten der Sitzungen.

Sollten Sie keine Symptome haben, aber sich tiefer mit sich selbst auseinandersetzen wollen, kann eine psychodynamische Beratung – oft auch „Selbsterfahrung“ genannt – sinnvoll sein. Gründe können z. B. der allgemeine Wunsch nach Persönlichkeitsentwicklung oder mehr innerer Freiheit sein oder auch sehr konkrete Themen wie z. B. Bindungsprobleme, sich wiederholende Muster, berufliche oder persönliche Konflikte oder Entscheidungs- und Orientierungsprobleme.

Psychoanalytische BeratungKosten und Kostenübernahme